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Immobiliennews

 

Monaco ist der teuerste Wohnungsmarkt der Welt

Die Schere zwischen Topimmobilien und breitem Wohnungsmarkt öffnet sich immer weiter. London ist nicht mehr die teuerste Stadt der Welt, in Asien könnten Preisblasen platzen

Im aktuellen Preisindex für Top-Wohnimmobilien von Knight Frank wurde London von Monaco auf den Rang 2 der teuersten Märkte der Welt verwiesen. Die Folgen der Subprime-Krise machen sich im zweiten Quartal 2008 in der britischen Hauptstadt mit Preisen von „nur“ 44.620 Euro pro Quadratmeter bemerkbar. Monacco konnte hingegen sein Vorjahresergebnis um 30 Prozent steigern und liegt nun bei Preisen von 51.000 Euro pro Quadratmeter. Spitzenobjekte erzielten jedoch in beiden Städten mit bis zu 90.000 Euro pro Quadratmeter neue Rekordgewinne.

Die internationale Immobilienberatung konstatiert, dass sich das oberste Segment der Top-Wohnimmobilien immer weiter vom breiteren Wohnungsmarkt abkoppelt. Vor allem in Manhattan ist dies deutlich spürbar: Während die Wohnungspreise in den USA generell fallen, sind die Preise für Topwohnungen hier im ersten Halbjahr um 12,3 Prozent gestiegen.

Noch vor New York zählen Cap Ferrat und Courchevel zu den teuersten Märkten der Welt. Die Preise werden hier vor allem von reichen Russen bestimmt, während in Asien kapitalkräftige Chinesen zuschlagen. Dort zeichnet sich allerdings ein Überangebot von Luxusimmobilien ab, so dass die Preisblase platzen könnte.

Die Top 10-Standorte im Überblick:
Stadt
  2. Quartal 2008 in €/m2  
Veränderung zum Vorjahr
Monaco
51.000
+30,0 %
London
44.620
+1,8 %
Cap Ferrat
42.320
+2,0 %
Courchevel
34.300
–2,0 %
New York
33.705
+12,3 %
Moskau
17.031
+18,4 %
Tokyo
16.445
–9,4 %
Hongkong
16.065
+27,2 %
Sydney
14.782
+4,0 %
Paris
13.910
 0,0 %

Zinsen steigen kräftig

Im Markt für Hypothekenkredite zeichnet sich ein Ende der jahrelangen Talfahrt der Zinsen ab. Allein in den letzten vier Wochen kletterten die Hypothekenzinsen über alle Laufzeiten 0,3 Prozentpunkte und damit so stark wie seit Beginn der Finanzkrise 2007 nicht mehr.


 

Immobilien als Kapitalanlage

In der heutigen Zeit setzen Anleger wieder vermehrt auf Immobilien als Kapitalanlage. Genau betrachtet ist es nicht sehr verwunderlich, dass die Immobilie eine solch beliebte und deshalb auch gefragte Kapitalanlage ist. Dies liegt vor allem daran, dass sie gegenüber anderen Anlageformen gleich mehrere Vorteile mit sich bringt und über ganz besondere Eigenschaften verfügt. Zu einem der Hauptgründe, der die Immobilie bei Investoren so beliebt macht, zählt vor allem die Tatsache, dass man als Anleger über einen festen Gegenwert verfügt: Anders als Wertpapiere sind Immobilien greifbar. Auf diese Weise ist eine Art Totalverlust auch auszuschließen: Anders als Wertpapiere können Immobilien nicht von heute auf morgen vollständig an Wert verlieren. Und selbst wenn sich ein Gebäude nicht mehr in einem guten Zustand befindet, so besitzt man als Anleger immer noch den Grund beziehungsweise das jeweilige Grundstück.


Immobilienumsatz 2010 deutlich gesteigert

Der Immobilienumsatz 2010 hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. In den ersten neun Monaten 2010 wurden nach einer Hochrechnung des Immobilienverbandes IVD private und gewerbliche Immobilien im Gesamtwert von 110 Milliarden Euro umgesetzt.

Deutschlandweit stieg das Transaktionsvolumen um 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was einen Zuwachs von mehr als zehn Milliarden Euro bedeutet.

"Die Umsatzsteigerungen zeigen, dass das Interesse an Immobilien als Kapitalanlage zugenommen hat", meint Jürgen Michael Schick, Vize-Präsident und Pressesprecher des IVD.

Eine Studie des Centers for Real Estate Studies im Auftrag des IVD habe belegt, dass Wohneigentum derzeit besonders erschwinglich sei, was als ein Grund für die Käufe gesehen wird. In einigen Bundesländern sei auch die anstehende Erhöhung der Grunderwerbsteuer eine Motivation zum Immobilienkauf gewesen.

Größtes Transaktionsvolumen in Nordrhein-Westfalen

Um rund 21 Prozent hat sich das Transaktionsvolumen in Berlin in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Jahr 2009 erhöht. Insgesamt wurden bis Oktober sechs Milliarden Euro umgesetzt. Gefolgt wird Transaktionsmeister Berlin von Thüringen, wo die Umsätze um 16 Prozent zugenommen haben. Von rund einer Milliarde Euro auf 1,2 Milliarden Euro sind die Immobilienumsätze hier im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

Umsatzrückgänge gab es vor allem in Hessen (-0,7 Prozent), Rheinland-Pfalz (-2,8 Prozent), Brandenburg (-17 Prozent) und Sachsen-Anhalt (-21,8 Prozent).

Mit rund 22,8 Milliarden Euro ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit dem größten Immobilientransaktionsvolumen. Dies entspricht einem relativen Zuwachs von 5,9 Prozent. Auch für Bayern und Baden-Württemberg konnten Transaktionen im zweistelligen Milliardenbereich festgestellt werden. Mit einem Volumen von 21,6 Milliarden Euro liegt der Freistaat knapp hinter Nordrhein-Westfalen und vor seinem Nachbarland, das auf 16,6 Milliarden Euro kommt. "In der Relation hat Baden-Württemberg mit 11,6 Prozent Zuwachs die Nase leicht vorn", ergänzt Schick. In Bayern stieg das Volumen um 11,2 Prozent. In Niedersachsen nahm das Transaktionsvolumen um 11,4 Prozent zu und stieg damit auf rund 8,2 Milliarden Euro.

Ist das Mietverhältnis beendet und der Mieter räumt die Mietsache nicht freiwillig, muss der Vermieter gerichtlich vorgehen. Er darf den Mieter nicht eigenmächtig daran hindern, die Räume zu betreten bzw. zu benutzen.


Vermieter darf gekündigten Mieter nicht an Nutzung hindern

Gibt ein Mieter die Mietsache dem Vermieter nicht zurück, obwohl das Mietverhältnis beendet ist, kann der Vermieter für die Zeit, in der ihm der Mieter die Mietsache vorenthält, Nutzungsentschädigung gemäß § 546a BGB verlangen.

Der Vermieter darf den gekündigten Mieter aber nicht daran hindern, die Mieträume zu betreten bzw. zu benutzen. Dies wäre verbotene Eigenmacht. Vielmehr muss der Vermieter in diesem Fall seinen Herausgabe- bzw. Räumungsanspruch gerichtlich titulieren lassen und dann gegen den Mieter im Wege der Räumungsvollstreckung vorgehen.

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